Nesselsucht – Wissenswertes zum Thema

Einmal Nesselsucht – immer Nesselsucht?

Wenn Sie Nesselsucht haben, dann verschwindet diese in den meisten Fällen innerhalb von sechs Wochen von ganz allein. Das geschieht bei etwa 90 Prozent der Betroffenen.
Plagt Sie die Nesselsucht länger als diese sechs Wochen, dann wird sie höchstwahrscheinlich einige Monate oder gar Jahre bleiben. Ein sehr geringer Anteil an Menschen leidet allerdings auch über Jahrzehnte an Nesselsucht.
Die Krankheit kann jederzeit wieder auftreten. Das kommt aber eher selten vor.
Glücklicherweise sind die meisten Fälle von Nesselsucht heilbar. Wenn Sie den Auslöser der Krankheit kennen, können Sie diesen vermeiden. Solange Sie jedoch die Ursache Ihrer Nesselsucht noch nicht kennen, kann diese immer wieder auftreten. Dann können Sie die Nesselsucht gut mit Antihistaminika in den Griff bekommen.

Warum juckt Nesselsucht?

Werden die Mastzellen in der Haut durch den Auslöser der Nesselsucht gereizt, dann produzieren sie Botenstoffe, unter anderem Histamin. Ein solcher Reiz kann durch Hitze, Kälte, Allergene, Reibung und Chemikalien ausgelöst werden. Durch das Histamin werden die Gefäße in der Haut geweitet. Deswegen können aus den Hautgefäßen verschiedene Entzündungszellen austreten, welche die Nervenenden reizen. Über das Rückenmark wird dieser Reiz zum Gehirn geleitet, so dass Sie den Juckreiz spüren können. Das Jucken, egal ob die Quaddeln von Brennnesseln oder Nesselsucht verursacht wurden, wird eher als stechend beschrieben. Lindernd wirkt hier eher das Reiben der betroffenen Stellen mit der flachen Hand, als Kratzen mit den Fingernägeln.

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